Pechsträhne hält an...
Die Pechsträhne hält weiter an. Nachdem am letzten Wochenende das ADAC GT Masters am Slovakiaring für Frank unglücklich ausging, war auch am jetztigen Wochenende Fortuna in der BES am Nürburgring nicht auf Kecheles Seite.

Dabei begann am Slovakiaring alles nach Plan für das Duo Kechele und Schwager. Frank gelang es eine weitere Pole für sich und den Ford GT einzufahren. Damit ist er nun mit 7 Poles der Fahrer mit den meisten Poles im GT Masters überhaupt. Auch Schwager erwischte eine gute Runde mit P5. Jedoch wurde diese gestrichen, da nach Trainingsende nicht genügend Sprit im Tank verblieben war.
Die nächste Schrecksekunde unmittelbar vor dem Start: Das Getriebe lässt sich nicht ordnungsgemäß rauf und runter schalten. Mechaniker und Ingenieure sind bis zur letzten Sekunde am Wagen am arbeiten, finden dann jedoch den Fehler. Nach fehlerfreiem Safetycarstart auf regenasser Fahrbahn führt Frank das Rennen an und kann den Zweitplatzierten hinter sich halten und blocken. Kurz vor dem Boxenstop muss er ihn jedoch überholen lassen, um nicht unnötig Zeit zu verlieren und die Reifen zu stark zu beanspruchen. Beim Boxenstop und Fahrerwechsel entschied man sich die Hinterreifen zu wechseln. Beachtete jedoch nicht, dass man dafür weitere 10 Sekunden in der Box verweilen muss. Somit bekam man eine Penalty, die eine gute Platzierung unmöglich machte. Man kam lediglich als 14. ins Ziel.

Das Sonntagsrennen fand unter trocknen Bedingungen statt und Schwager startete von ganz hinten aus ins Rennen. Einige Plätze konnte er gutmachen, bis das Rennen nach einem Dreher und Wendemanöver in der Box aufgegeben wurde.

Keine Punkte, wobei Fahrer und Fahrzeug durchaus das Potential zu einer ordentlichen Punkteausbeute gezeigt hatten.


An diesem Wochenende knüpfte man in der Blancpain Endurance Series am Nürburgring gleich an das Pech an.
Im Quali reichte es nur für einen Startplatz im Mittelfeld: P26. So entschloss man sich mit leichtem Fahrzeug einen kurzen ersten Stint zu fahren um nach vorne gespült zu werden und antizyklisch zu tanken. Doch das Konzept sollte nicht aufgehen. Startfahrer Colombo fuhr mit vollem Tank schnellere Zeiten als in der Anfangsphase mit leichtem Wagen. Zum zweiten Boxenstop wechselte Colombo an Franchi. Eine Runde später kam das Safetycar heraus. Genau so ungünstig dass man nun mit einer Runde Rückstand hinter dem Safetycar fahren musste. Als beim letzen Fahrer- und Reifenwechsel auch noch ein Rad beim anfahren wegflog, und Frank in einer anderen Team-Box auf 3 Rädern zum stehen kam, war endgültig alles gelaufen. Zwar schob man den Wagen zurück und montierte das Rad, jedoch mit einigem Zeitverlust. Am Ende der 6 Stunden ist ein 11. Platz zu verzeichnen, und eine Sasion die nicht viel schlechter hätte laufen können.

Voller Optimismus nun endlich das gane Pech aufgebraucht zu haben, schaut man nach Hockenheim am nächsten Wochenende. Dort wird das Saisonfinale des GT Masters ausgetragen. Die Strecke sollte dem Ford liegen. Ein Podium wäre Fahrern und Team zum Abschied in die Winterpause zu wünschen.

geschrieben von Sebastian Schlitter, am 23.09.2013
Hockenheim Finale 02.-04.10.



Free Practice 1: P1
Free Practice 2: P18
Quali 1: P6 (Verdonck)
Quali 2: P1 (Kechele)
Race 1: 
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