Am vergangenen Wochenende fanden die letzten beiden Rennen der ADAC GT Masters in Oschersleben statt. Mit einem dritten und einem sechsten Platz konnten wir erneut eine Podiumsplatzierung einfahren.
In den freien Trainings hatten wir viel zu tun, denn schon im ersten freien Training lief es erst einmal alles andere als gut. Im Regen von Oschersleben kamen wir anfangs nicht über eine Top 15 Platzierung hinaus. Wir haben viel am Set-Up gearbeitet, was sich am Ende auch ausgezahlt hat, denn nach dem zweiten Training, welches auch im Regen gefahren wurde, fanden Kuba Giermaziak und Ich uns auf dem guten zweiten Platz wieder.
Zuversichtlich gingen wir dann auch ins Qualifying. Das erste der beiden Qualys bestritt wie gewohnt Kuba. Er hat erneut ein sehr gutes Qualy gefahren und fuhr mit einer guten Runde auf den dritten Startplatz und war somit bester Audi. In meinem Qualy lief es weniger gut. Gelbe Flaggen machten die Situation auf der Strecke sehr schwierig und ich konnte meine Reifen nicht richtig nutzen. Deshalb sprang letzten Endes leider nur der achte Platz heraus.
Das Samstagsrennen fand wie auch das Qualifying im Regen statt. In der engen ersten Kurve ging es chaotisch zu und Kuba fiel auf den fünften Platz zurück. Einen Platz konnte er vor dem Boxenstopp wieder gutmachen. Nach dem Fahrerwechsel habe ich schnell auf dem vor mir fahrenden Abt Audi aufgeschlossen und konnte ihn dann auch ausbremsen. Somit hatten wir den dritten Platz wieder inne. Die ersten beiden Plätze gingen an die Alpina BMW, die auch dieses Wochenende einfach zu stark waren.
Am Sonntag war die Strecke dann zum ersten Mal an diesem Wochenende trocken und für alle waren es neue Bedingungen. Da der vor mir fahrende Audi den Start ein wenig verpennt hatte und ich an diesem nicht vorbei kam, verlor ich einen Platz auf dem Weg zur ersten Kurve. Doch schon in derselben Runde habe ich direkt wieder einen Platz gut gemacht. Und dies ging auch in den nächsten Runden bis zum Boxenstopp so weiter. An Platz 4 liegend übergab ich das Steuer an Kuba. Kuba verlor im Zweikampf mit einem Porsche und einem Audi leider zwei Positionen und wir fanden uns auf dem sechsten Platz wieder.
Wenn ich auf die Saison zurückblicke, dann muss man ganz klar sagen, dass wir dieses Jahr eigentlich zu jeder Zeit siegfähig waren, wir aber einfach zu viele Ausfälle und technische Probleme hatten. Ich möchte mich hier nochmal bei meinem Kollegen Kuba Giermaziak, dem Team Argo Racing und meinen Unterstützern StadtZeitung Augsburg, Liqui Moly und das Audi Zentrum Ulm sowie Herrn Rauch (Barmenia Versicherung, Shell Station) und Heckel Gartengestaltung danken.
Frank Kechele
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